Shareflex bei EnBW: Start, Rollout und Verbesserungen
Shareflex ist bei EnBW seit Ende 2024 offiziell im Einsatz, die ersten Projekte gingen 2025 live. „Wir haben aktuell noch so einiges in der Pipeline, was in den nächsten Monaten kommt“, kündigt Maximilian Lang an, was zeigt, dass der Rollout kontinuierlich weitergeführt wird.
Vorteil: Gesamten Vertragslebenszyklus mit Shareflex abbilden
Die größten Verbesserungen betreffen vor allem die Prozessbegleitung und Effizienz im Vertragsmanagement und Dokumentenmanagement. „Durch Shareflex haben wir jetzt ganz andere Möglichkeiten, zum Beispiel im Vertragsmanagement. Wir können den gesamten Vertragslebenszyklus abbilden, von der Entstehung über Templates und Vorlagen bis hin zu Freigaben, Unterschriften intern und extern und dem Nachhalten von Kündigungsfristen oder anderen Verpflichtungen“, erklärt Lang.
Arbeit der Fachbereiche läuft deutlich effizienter und strukturierter ab
Die Lösung ermöglicht somit, dass Dokumente bereits dort entstehen, wo sie später archiviert werden, und die Arbeit der Fachbereiche deutlich effizienter und strukturierter abläuft. Auch die Archivierung bleibt ein Bestandteil, aber der Mehrwert entsteht vor allem früh im Prozess, wodurch Zeit gespart und die Professionalität der Abläufe gesteigert wird.
Beschäftigte von EnBW: Positive Aufnahme und Akzeptanz
Die Einführung von Shareflex wurde von den Fachbereichen sehr positiv aufgenommen. „Dadurch, dass wir das Projekt ja mit den Fachbereichen zusammen gemacht hatten, war es nicht so, dass wir ein Projekt in der IT gestartet und am Ende die Ergebnisse vorgestellt haben“, erklärt Maximilian Lang. Stattdessen wurden die Beschäftigten von Beginn an eingebunden: Über die verschiedenen Projektphasen hinweg gab es kontinuierlich Statusupdates und Rückmeldungen, sodass alle Schritte nachvollziehbar waren.
Mehr als 2.000 Userinnen und User haben Zugriff auf das System
Dieses Vorgehen sorgte für breite Akzeptanz: „Das Ergebnis, das wir vorgestellt haben, kam durchweg positiv an. Die Rückmeldungen der Fachbereiche waren ziemlich homogen“, so Lang. Auch wenn die konzernweite Einführung noch in den frühen Phasen ist, haben bereits mehr als 2.000 Userinnen und User Zugriff auf die Anwendungen. Lang betont, dass die Nutzung schrittweise hochfährt, wobei alle Beschäftigten, die mit Vertrags- oder Dokumentenmanagement zu tun haben, perspektivisch von Shareflex profitieren sollen. Die enge Einbindung der Nutzer von Anfang an hat entscheidend dazu beigetragen, die Akzeptanz hoch und die Einführung reibungslos zu gestalten.
Schulungen: Key User sichern effektive Einführung
Die Schulungen für Shareflex wurden flexibel an die jeweiligen Projekte angepasst. „Es kommt ein bisschen darauf an, wie viel Schulungsbedarf jeweils notwendig ist“, erklärt Maximilian Lang. Teils werden die Schulungen direkt von Portal Systems übernommen, aber auch von den Fachbereichen selbst.
Fachlicher Kontext von zentraler Wichtigkeit bei Schulungen
In den Schulungen zum Auflagenpilot habe beispielsweise der fachliche Kontext eine große Rolle gespielt, erklärt Lang: „Die Key User, also die Business Admins aus den Fachbereichen, machen den größten Teil der Schulungen, weil dieses Fachwissen wichtig ist. Die IT kann hier nicht so tief einsteigen.“ So stellen die Key User sicher, dass die Anwenderinnen und Anwender nicht nur die Funktionen von Shareflex verstehen, sondern auch den Hintergrund und die Abläufe in ihrem eigenen Arbeitsbereich. Dieses Vorgehen erleichtert den Einstieg für die Nutzer und unterstützt die Akzeptanz des Systems nachhaltig.